VHS "3000 Kilometer bis zum Tod - Pferdetransporte in Europa"
deutsch kommentiert, ca. 10 min, Februar 2000, geeignet für Vorführungen
Preis: 9,00 CHF zzgl. Versand
Der Film - hergestellt in Zusammenarbeit mit der englischen Organisation Compassion in World Farming - stellt das schreckliche Leiden der 100.000 Pferde und 7.000 Esel dar, die jedes Jahr von Osteuropa zu Italiens Schlachthäusern gekarrt werden - über eine Dauer von 90 oder noch mehr Stunden. Die meisten Pferde für Italien kommen aus Polen oder Litauen, die Esel meistens aus Rumänien.
Der Film zeigt, dass bei der Ankuft der Tiere in Ungarn - gerade einmal auf der Hälfte der Strecke nach Italien - viele erschöpft oder verletzt sind. Tiere, die sich nicht mehr auf den Beinen halten können, sind zusammengebrochen und wurden von ihren Leidensgenossen getreten oder zertrampelt. Andere liegen im Sterben oder sind schon tot.
- Litauische Pferde, die von Polen über die Tschechei, die Slowakei, Ungarn und Slowenien nach Italien gekarrt wurden. Dann quer durch Italien bis zum Hafen Piombino an der Westküste. Von dort aus wurden sie nach Sardinien verschifft, quer über die Insel bis nach Cagliari gefahren und geschlachtet. Insgesamt eine Reise von 3.000 Kilometern und 95 Stunden Dauer.
- Ungarn. Ein verzweifeltes Pferd liegt mit dem Rücken auf dem Boden eines Transporters - eines seiner Vorderhufe ist ungefähr einen Meter über dem Boden in das seitliche Lüftungsgitter des Fahrzeuges eingeklemmt. Seine drei anderen Beine schlagen wild durch die Luft, als es versucht, seinen Huf zu befreien. Endlich kommt ein Veterinär und gibt dem panischen Pferd die Todesspritze. Irgendjemand hackt den eingeklemmten Huf mit einer Axt ab und der immer noch zuckende Körper wird vom Transporter gezogen.
- Grenzstation Polen/Tschechei. Ein sterbendes Pferd kann nicht mehr aufstehen. Arbeiter versuchen es auf eine Holzpalette zu ziehen. Als dies nicht gelingt, wird ein kleiner Stapler benutzt, um es holpernd davon zu fahren. Ein Veterinär kommt, um es aus seinem Elend zu erlösen. Es wird ein langer Tod.
- Ungarn. Esel werden auf einen Transporter verladen. Die Rampe ist zu steil und sie stolpern und stürzen immer wieder, oftmals brechen sie direkt auf ihrem Gesicht zusammen.