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Das Kuhaltersheim

Gehalten, gemolken, ausgezehrt und dann getötet - das ist das Schicksal der deutschen "Milch"kühe. Ihr Leben lang leisten sie ihr möglichstes für den Menschen, und werden dann als "Abfallprodukte" weggeworfen.


ANIMALS' ANGELS  setzt mit dem ersten deutschen Kuhaltersheim ein lebendiges und mahnendes Symbol. Gegen die Ausbeutung der Kühe. Gegen die Grausamkeiten, die sich tag-täglich auf deutschen Bauernhöfen und in Milchbetrieben abspielen.
Die Arbeit des Kuhaltersheimes beweist, dass auch solche Tiere, die wie die "Milch"kühe mit ausgelaugten Knochen und gebrochenem Herzen "aussortiert" werden, wieder lebensfrohe Wesen sein können. Dass sie trotz der erlittenen Qualen wieder Vertrauen fassen, Freundschaften schließen und verzeihen können.

Wir möchten mit dem Projekt Kuhaltersheim den Kühen das zurückgeben, was die Menschen ihnen genommen haben: Würde und ein glückliches Leben.

Auf »Hof Butenland » haben unsere Kühe ein gutes Zuhause gefunden. Wir danken Karin Mück und Jan Gerdes für die gute Pflege!



Milch"produktion" schadet übrigens auch...

  • Der Umwelt:
    Für den Anbau des Futters werden große Mengen an Wasser sowie Ackerland verbraucht, für das zum Teil Regenwälder abgeholzt werden. Eine Kuh produziert täglich etwa 60 Liter Gülle, die Böden und Gewässer mit Nitrat belastet sowie Treibhausgase freisetzt.
  • Dem Klima:
    Bei ihrer Verdauung setzen Kühe Methangas frei. Methan ist ein Treibhausgas, das in seiner Wirkung auf den Treibhauseffekt 25mal so stark ist wie Kohlendioxid (CO2).
  • Den Hunger leidenden Menschen:
    Um die hohe Nachfrage nach Milchprodukten und Fleisch in den Industrieländern zu bedienen, importieren diese Länder Futtermittel aus der sogenannten ‚Dritten Welt’. Die dafür besetzten Ackerflächen können somit nicht für die Ernährung der Menschen vor Ort genutzt werden. Die Erzeugung tierlicher Nahrungsmittel ist reine Verschwendung: für eine einzige Kalorie aus Milch werden fünf pflanzliche Kalorien gebraucht, für Rindfleisch sogar zehn.



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