Im Jahr 2007 waren 31.841 Tiere an Unfällen beteiligt:
3.847 Schweine, 12 Pferde, 257 Bullen/ Rinder, 1.200 Puten, 5.000 Kaninchen, 14.200 Hühner, 108 Ponys und 21 Karpfen. 6.796 Tiere wurden getötet.
Schweine-Transporter brannte
Herzsprung. Ein Rad eines mit Schweinen beladenen Laster ist am Samstag auf der Autobahn A 24 Hamburg-Berlin zwischen den Abfahrten Herzsprung und Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) in Brand geraten. Während der Löscharbeiten mussten einige Schweine abgeladen werden, berichtete die Polizei gestern. Da Gefahr bestand, dass die Vierbeiner ausreißen, wurde die Autobahn kurzzeitig vollständig gesperrt. Das Feuer wurde gelöscht, der Reifen gewechselt und die Schweine wieder aufgeladen. Der Laster rollte zum nächsten Parkplatz. Dort wartete ein Ersatztransporter auf die Schweine. Der durch das Feuer verursachte Schaden beträgt rund 10.000 Euro.
Der Prignitzer. 31.12.2007
Autobahn-Rodeo:
Fünf wild gewordene Stiere müssen auf der Autobahn Regensburg-Weiden bei Regenstauf erschossen werden. Nachdem ein Viehtransporter verunglückt ist, büchsen einige Tiere aus und attackieren die Rettungskräfte. Die Autobahn ist stundenlang gesperrt.
Mittelbayerische Zeitung. 29.12.2007
Ferkeltransport verunglückt
Wernigerode. Ein mit 460 Ferkeln beladener Tiertransporter ist gestern um 9.50 Uhr auf der B 6n zwischen der Auffahrt Wernigerode Nord und Zentrum aus ungeklärter Ursache umgekippt. Der Transporter aus Bayern blockierte beide Fahrbahnen, so dass die B 6n in Richtung Blankenburg bis in die Nachmittagsstunden gesperrt werden musste. 186 Ferkel verendeten noch am Unfallort. Der Fahrer des verunglückten Wagens wurde leicht verletzt in das Harzklinikum Wernigerode gebracht.
Magdeburger Volksstimme. 18.12.2007
21 Karpfen auf der Straße
Eriskirch. Seinen Augen nicht trauen wollte ein 22-jähriger Autofahrer, als er am Donnerstagabend gegen 19.45 Uhr auf der Friedrichshafener Straße in Eriskirch plötzlich mehrere zappelnde Karpfen auf der Fahrbahn bemerkt. Nachdem sich das Staunen des Mannes wieder gelegt hatte, verständigte er drei Feuerwehrmänner, die daraufhin 21 lebende Karpfen einsammelten und anschließend in einem Wasserbassin bei der Feuerwehr „aussetzten“. Eine verständigte Polizeistreife konnte das Rätsel schnell lösen – die verdächtige Wasserspur hatte bis zu einem Berufsfischer in Friedrichshafen geführt. Ein Autofahrer hat dort kurz zuvor eine Fuhre Karpfen abgeholt. Bei einem Bremsmanöver in Eriskirch schwappten etliche der Fische über den Beckenrand und landeten auf der Fahrbahn.
Friedrichshafen. 17.12.2007
Helfer bändigen Kälber auf der A 1
Zwei Helfer haben gestern die Flucht zweier Kälber auf der A 1 bei Greven gestoppt. Die Rinder waren nach dem Unfall eines Autogespanns mit Viehanhänger auf die Fahrbahn geraten, wie die Polizei in Münster berichtete. Trotz Totalschadens an dem Wagen blieben die Insassen, darunter ein Landwirt, unverletzt und fingen die Kälber wieder ein. Unfallverursacher war ein 36 Jahre alter Autofahrer, der laut Polizei aus Unachtsamkeit ungebremst auf den Viehanhänger aufgefahren war. Den Sachschaden bezifferte die Polizei mit 15.000 Euro.
Westfälische Nachrichten. 13.12.2007
Feuerwehr als Schweinetreiber
Transporter umgekippt – Keine Verletzten
Holzwickede. Ein Schweinetransporter war Dienstagmorgen auf einem Weg nahe der Rausinger Straße und dem Hof Middelschulte in den Straßengraben gerutscht. Die Löschgruppe Mitte der freiwilligen Feuerwehr Holzwickede wurde gegen 8.02 Uhr alarmiert. Mit zehn Einsatzkräften rückte die Wehr aus. Der Schweinetransporter war nach Angaben der Wehr langsam in den Graben gerutscht und dabei umgekippt. Verletzt wurde dabei niemand. Die Wehrmänner halfen, die rund 30 geladenen Schweine in einen anderen Wagen umzuladen. Eineinhalb Stunden dauerte der ungewöhnliche Einsatz der Feuerwehrmänner. Der umgekippte Lkw wurde von einer Bergungsfirma aus dem Straßengraben gezogen.
Hellweger Anzeige. 12.12.2007
Unfall im Tunnel: Schwein springt vom Transporter
Günzburg. Ein Schwein hat am Sonntagnachmittag im Mühlenwegtunnel für ein kleines Chaos gesorgt. „Verkehrschaos nach Unfällen im Tunnel“ lautete die ersten Mitteilungen, die per Notruf die Polizei erreichten. Den Grund für das Chaos im Mühlwegtunnel fand eine Streife der Autobahnpolizei Günzburg schnell heraus: Ein Tiertransport, bestehend aus einem Traktor mit Viehanhänger, der mit zwei Schweinen beladen war, hatte seine Ladung „verloren“. Eines der beiden 125 Kilo-Tiere war wohl nicht bereit, den Transport weiter mitzumachen. Es übersprang aus dem Stand die Ladebordwand und landete unsanft vor der Motorhaube des Mazda eines 27-jährigen Autofahrers aus dem Landkreis. Das Schwein blieb unverletzt. Geistesgegenwärtig bremste der junge Mann ab. Augenscheinlich unverletzt, die Frontstoßstange des Mazda aber tüchtig ramponiert, konnte das Schwein laut Polizei eingefangen und wieder zu seinem Reisegenossen auf den Viehanhänger gebracht werden. In jedem Fall: „Schwein gehabt“ – da gilt für alle Beteiligten.
Günzburger Zeitung. 11.12.2007
Ein Schweinetransporter mit 160 Tieren ist am Samstag auf der Autobahn A 2 nahe Ziesar (PM) umgekippt. 34 Tiere verendeten, der Fahrer des Lastwagens mit Anhänger erlitt leichte Verletzungen. Wegen eines geplatzten Reifens an der Zugmaschine hatte der Fahrer die Kontrolle über den Lkw verloren. Die A 2 blieb sechs Stunden gesperrt.
20cent. 10.12.2007
20 Schweine sterben nach Unfall
Quaal. Ein mit 110 Schweinen beladener Viehtransporter ist gestern früh auf einer Landstraße im Kreis Segeberg umgestürzt. 20 Tiere mussten notgeschlachtet werden. Der Transporter war den Ermittlungen zufolge zu schnell durch eine Kurve in dem kleinen Ort Quaal gefahren. Dabei stürzte der Anhänger auf die Seite. Etliche Schweine liefen an der Unfallstelle umher und mussten wieder eingefangen werden. Einige Tiere wurden eingeklemmt.
Holsteiner Courier. 06.12.2007
Unfall mit Pferd
Lehre. Ein Pferd hat am Sonntagabend auf der A 2 (Hannover-Berlin) einen Unfall verursacht. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war das Tier in einem Anhänger unruhig geworden. Das Gespann geriet in Schleudern und stieß mit einem anderen Auto zusammen. Die Fahrerin des Gespanns blieb unverletzt.
Ostfriesischer Kurier. 04.12.2007
Teich statt Stall
Teterow. In einem Dorfteich statt im Stall endete für einen Bauern und seine zwei Bullen eine Fahrt per Traktor und Anhänger in Vietschow bei Teterow. Der 39-jährige hatte die Rinder von der Weide geholt und auf der asschüssigen Dorfstraße die Kontrolle über das Gefährt verloren, sagte ein Polizeisprecher gestern in Teterow. Der arbeitslose Landwirt im Nebenerwerb habe sich selbst befreit, die Bullen und die Fahrzeuge mussten Feuerwehrleute bergen. Laut Polizei war der Traktor nicht zugelassen und der Mann habe auch keinen Führerschein für solche Technik gehabt.
Neubrandenburger Zeitung. Nordkurier. 29.11.2007
Unfall in Grabau: Pferd stirbt im Hänger
Grabau. Ein tragischer Unfall hat sich am Sonntagmittag in der Rosenstraße ereignet. Dabei wurde ein Pferd getötet und eines verletzt. Ein 76-jähriger Oldesloer war gegen 13.15 Uhr mit seinem Mitsubishi Pajero von Bad Segeberg aus auf der L226 in Richtung Bad Oldesloe unterwegs. An seinen Wagen hatte er einen Pferdehänger angekoppelt, in dem er zwei Traberpferde und zwei Sulkys mitführte. Kurz nach der Ortschaft verlor der 76-jährige aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Gespann: Der Pajero schleuderte nach links über die Gegenfahrbahn sowie den Geh- und Radweg bis er erst auf einem Feld zum Stehen kam. Dabei waren der Anhänger gegen einen Baum geprallt und umgestürzt. Ein Pferd verletzte sich lebensgefährlich und starb noch an der Unfallstelle. Das andere Tier trug leichte Verletzungen davon. Der Fahrer blieb unverletzt. Als die Polizeibeamten zur Unfallaufnahme eintrafen, hatte sich der 76-jährige zwischenzeitlich mit dem Wagen seiner Frau und einem weiteren Pferdeanhänger bereits aufgemacht, das leicht verletzte Pferd nach Hause zu bringen. Die Polisisten suchten den Mann kurz darauf zu Hause auf und stellten bei ihm Atemalkoholgeruch fest. Ein Test ergab 0,69 Promille.
Stormarner Tageblatt. 27.11.2007
Hähnchen auf der A 1
Wildeshausen. Ein Sattelzug mit 8.000 Schlachthähnchen ist gestern um 1.30 Uhr auf der A 1 zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-Nord und –West verunglückt. Der dänische Lkw-Fahrer war von der Fahrbahn abgekommen. Dabei war der Sattelzug leicht zur Seite gekippt, so dass Transportbehälter von der Ladefläche fielen. Nach einer groben Schätzung verendeten 800 Tiere. Die wieder eingefangenen Hähnchen wurden zum Schlachthof gebracht und dort von einem Veterinär begutachtet. Die Autobahn war bis in die Vormittagsstunden halbseitig gesperrt. Der Verkehr wurde jedoch nur geringfügig behindert. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf 6.000 Euro.
Wildeshauser Zeitung. 22.11.2007
Ein mit Schweinen beladener Lkw ist gestern Abend in Altenberge umgekippt. Die Ursache für den Unfall war laut Polizei zunächst unklar. Der Laster lag seitlich auf der Straße, die 90 Tiere liefen durcheinander. Wie die Polizei in Steinfurt berichtete, versuchten zwei Polizeibesatzungen und der Lkw-Unternehmer die Tiere einzufangen.
Münstersche Zeitung. 20.11.2007
Mit 180 Kälbern in die Leitplanke
Braunetsrieth. Glück im Unglück hatte am Donnerstag gegen 4 Uhr ein holländischer Sattelzugfahrer, der auf der A6 von der Grenze in Richtung Süden unterwegs war. Kurz vor Braunetsrieth geriet der schwere Transporter, der 180 Kälber geladen hatte, wegen nichtangepasster Geschwindigkeit auf eisglatter Fahrbahn ins Schlingern. Dem Fahrer gelang es, den Sattelzug auf der Fahrbahn zum Stehen zu bringen. Ein paar Meter weiter, und der Brummi wäre über den steilen Abhang gerutscht. Nachdem er aufs Bankett gekommen war, schleuderte er quer über die Fahrbahn und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Zugmaschine und Auflieger verkeilten sich dadurch so sehr, dass eine Weiterfahrt nicht möglich war. Fahrer und Kälber blieben unverletzt. Die Autobahn war wegen der Bergungsarbeiten bis 8.30 Uhr gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr über die B 14 über Vohenstrauß um.
Der neue Tag. 16.11.2007
Bulle tötet Landwirt auf dem Weg zum Schlachthof
Auf dem Weg zum Schlacht hof hat ein Bulle am Donnerstag im oberfränkischen Lichtenfels einen 54 Jahre alten Landwirt getötet. Als das Tier in den Viehtransporter gebracht werden sollte, wehrte es sich und drückte den Landwirt gegen eine Betonwand, teilte die Coburger Polizei mit. Der 55 Jahre alte Fahrer des Viehtransporters versuchte dem Landwirt noch zu helfen, musste sich jedoch selbst vor dem aggressiven Bullen mit einem Sprung in Sicherheit bringen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Landwirts feststellen.
Augsburger Allgemeine. 09.11.2007
Pferd auf Autobahn überrollt
Meyenburg/Pritzwalk. Eine Mitsubishi-Fahrerin hielt am Mittwoch gegen 17.15 Uhr auf der A 24 zwischen Meyenburg und Pritzwalk auf dem Standstreifen an, weil das in einem Anhänger mitgeführte Pferd den Hänger aufgeschaukelt hatte. Während die 38-jährige ausstieg, brach das Pferd durch eine seitliche Tür des Anhängers aus und lief auf die Fahrbahn. Eine Kia-Fahrerin konnte nicht mehr ausweichen. Das Auto kollidierte mit dem Pferd und brachte das Tier zu Fall. Drei weitere Fahrzeuge überrollten den Vierbeiner. Das Pferd starb an der Unfallstelle. Der Blechschaden beläuft sich auf zirka 5.000 Euro. Menschen wurden nicht verletzt.
Der Prignitzer. 02.11.2007
Schwein gehabt!
Anhänger mit tierischer Fracht kippt um
Fritzlar. Schwein hatten im wahrsten Sinne des Wortes am Donnerstagabend gegen 18 Uhr 50 Schweine. Sie überstanden einen Unfall ohne Blessuren. Ein 41-jähriger Fahrer aus Felsberg hatte mit seinem Transporter die Tiere bei der Viehverwertung in Fritzlas in der Giessener Straße abgeholt und fuhr über die Waberner Straße in Richtung Erfurter Ring. Da er vermutlich die Kurve über den Bahnübergang zu schnell genommen hatte, kippte der Hänger um und wurde einige Meter hinter der Zugmaschine hergezogen. Das gesamte Borstenvieh überlebte den Unfall und wurde in andere Fahrzeuge umgeladen. Eine an die Unfallstelle gerufene Tierärztin aus Wabern brauchte nicht einzugreifen. Am Fahrzeughänger entstand nur geringer Sachschaden. Die Straße war während der Bergungsarbeiten voll gesperrt.
Fritzlar-Homberger Allgemeine. 20.10.2007
Horror-Crash auf der B55
Olpe. Hier hatten alle verdammt viel Glück…
Zwei zerstörte Autos, daneben auf der Seite ein demolierter Anhänger, die Türen weit geöffnet. Diesen Horror-Crash haben ein Mensch und ein Pferd nur ganz knapp überlebt. Dressur-Reiterin Anne Kathrin C. (26) war mit ihrem Jeep samt Anhänger und Wallach „First Class“ (6) auf der B 55 nahe Olpe unterwegs. Plötzlich nahm eine Seniorin (78) der jungen Reiterin die Vorfahrt, krachte in das Gespann. Der Hänger stürzte um, das Pferd wurde heraus geschleudert, erlitt zahlreiche Schnittwunden und Prellungen, aber wohl keine lebensgefährlichen Knochenbrüche. Die Besitzerin zu BILD: „Ich habe noch instinktiv versucht auszuweichen. Bin dabei in den Gegenverkehr gerast. Wir hatten beide wirklich Glück.“ Das zeigen auch diese Bilder. Geländewagen und Hänger sind total zerstört. Eine Glasscherbe verfehlte das Pferdeauge nur um knapp zwei Zentimeter. Der Schaden am Fahrzeug (Jeep Cherokee) und dem Hänger: rund 50.000 Euro. Wer hilft dem Tier jetzt wieder auf die Hufe? „First Class“ kam direkt nach dem Crash in eine nahe liegende Tierklinik. Anne Kathrin C.: „Wir müssen jetzt abwarten, ob er sich vollständig erholt und jemals wieder Dressur reiten kann.“ Die Unfallverursacherin (78) erlitt einen Schock.
BILD. 11.10.2007
Fahrerin und Reitpferd eingeklemmt
Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 55 / Tier überlebte Überschlagen
Rhode. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich gestern am späten Nachmittag auf der Bundesstraße 55 bei Rhode ereignet. Dabei wurde eine Autofahrerin schwer verletzt; außerdem kam ein wertvolles Reitpferd zu Schaden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte sich der Unfall so zugetragen: Die Fahrerin eines silbernen Pkw war aus der Ortschaft Rhode kommend auf die bevorrechtigte Bundesstraße 55 eingebogen und hatte dabei die Vorfahrt eines schweren Geländewagens missachtet, der in Richtung Drolshagen fuhr und einen Pferdetransportanhänger zog. Der Geländewagen prallte mit voller Wucht gegen die Fahrerseite des Pkw; durch die plötzliche Verzögerung überschlug sich der Anhänger und blieb schräg auf dem Dach liegen. Die mutmaßliche Unfallverursacherin wurde in ihrem Pkw eingeklemmt und schwer verletzt. Die mit mehreren Fahrzeugen eingesetzte Olper Feuerwehr befreite die Frau mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Autowrack und übergab sie Mitarbeitern des Rettungsdiensts, die sie ins Krankenhaus fuhren. Immer wieder trat das eingeklemmte Pferd mit voller Wucht von innen gegen den Anhänger, so dass Bruchstücke durch die Luft flogen. Der zu Hilfe gerufene Kreisveterinär Christoph Ochel rief einen Tierarzt aus Drolshagen zu Hilfe, der rund eine halbe Stunde später am Unfallort eintraf. Ochel erklärte, das Pferd sei äußerst aggressiv und daher ohne Betäubung nicht zu untersuchen. Nach dem Eintreffen des Tierarztes wurde das Pferd betäubt und erstversorgt. Mit Hilfe einer Säbelsäge schnitt die Feuerwehr den Fiberglas-Anhänger in Stücke und befreite das Tier. Was die Retter kaum glauben wollten: Als nach wenigen Minuten die Narkose nachließ, erhob sich das Tier mit einigen leichten Schnittverletzungen und stand – wenn auch wacklig – auf den Beinen. Die Halter führten es auf eine nahe Koppel. Am Pkw und am Anhänger entstand Totalschaden, der Geländewagen wrude schwer beschädigt. Die Feuerwehr war mit 20 Kräften und vier Fahrzeugen im Einsatz. Während der Rettungsarbeiten bildeten sich auf der B 55 lange Staus sowohl in Richtung Griesemert als auch in Richtung Drolshagen.
Siegener Zeitung. 10.10.2007
Vieh-Transporter verunglückt – 18 Schweine sterben
Tote Schweine auf dem Stoppelfeld: Bei einem Unfall eines Viehtransporters auf der L71 bei Wulfsfelde (Kreis Segeberg) sind 18 Tiere ums Leben gekommen. Zwölf davon waren so schwer verletzt, dass ein Schlachter sie von ihrem Leid erlösen musste. In einer S-Kurve der schmalen Straße waren zuvor der Lkw und ein Schulbus aneinander vorbeigefahren. Als der Lasterfahrer auswich, kam der mit 100 Schweinen beladene Anhänger des Transporters von der Straße ab und kippte auf das angrenzende Feld. Der Fahrer erlitt einen Schock. Die Polizei musste die Landstraße für fast vier Stunden absperren.
Hamburger Morgenpost. 02.10.2007
Schweine nach Unfall notgeschlachtet
Viehtransporter verunglückt / Acht Kilometer Stau
Tarp/Schuby/iwe – Es war vermutlich nur eine kurze Unachtsamkeit eines Lastwagenfahrers, die am Donnerstag in einem schweren Unfall endete. Gegen 17 Uhr geriet der 26-jährige Fahrer eines dänischen Viehtransporters auf der Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Tarp und Schuby plötzlich auf den rechten Grünstreifen. Er verlor die Kontrolle über den 40-Tonnen-Sattelzug, der daraufhin eine rund fünf Meter tiefe Böschung hinabstürzte und umkoppte. Um an die im Auflieger eingeschlossenen Schweine heranzukommen, mussten Feuerwehr und Bergungsfirma regelrechte Schwerstarbeit leisten. Sah es zunächst so aus, als seien nur wenig Schweine bei dem Unfall zu Schaden gekommen, so musste diese positive Einschätzung später revidiert werden. Denn auch die Tiere, die lebend gerettet werden konnten und in einem Behelfsgatter auf der Autobahn umherliefen, waren nach Angaben der Polizei so schwer verletzt, dass auch sie notgeschlachtet werden mussten. Bei der Bergung des Lastzuges waren zwei große Kräne notwendig, um den Viehtransporter wieder auf die Straße zu heben. Die Autobahn musste dazu für rund sechseinhalb Stunden in Richtung Süden voll gesperrt werden. Vor der Anschlussstelle Tarp, wo der Verkehr auf die Bundesstraße in Richtung Schleswig umgeleitet wurde, bildete sich zeitweise ein bis acht Kilometer langer Rückstau. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 300.000 Euro.
Flensburger Tageblatt. 29.09.2007
34-Jähriger tödlich verletzt
Osnabrück. Für den 34-jährigen Fahrer eines Schweinetransporters kam gestern Vormittag auf der A33 jede Hilfe zu spät. Der Mann aus Recke starb noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer war von der Fahrbahn abgekommen und mit dem Führerhaus gegen einen Vorwegweiser geprallt.
Für den Fahrer dieses umgekippten Schweinetransporters kam gestern Vormittag jede Hilfe zu spät. Der 34-jährige aus Recke starb noch an der Unfallstelle. Nach Angaben der Polizei war der Mann mit seinem Transporter auf der A33 zwischen den Anschlussstellen Harderberg und dem Autobahnkreuz Süd aus ungeklärter Ursache ins Schlingern geraten. Der 34-jährige verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, durchbrach die Außenschutzplanke und prallte mit dem Führerhaus gegen das Fundament eines Vorwegweisers. Von den rund 150 Ferkeln mussten 15 verletzte Tiere notgeschlachtet werden. Insgesamt wurden 40 Schweine getötet. Da einige Tiere von der Ladefläche des Transporters entweichen konnten sowie zur Bergung des Fahrzeugs musste die Autobahn mehrere Stunden in Fahrtrichtung Diepholz voll gesperrt werden. Rund um das Südkreuz kam es zeitweise zu einem Verkehrschaos. Neue Osnabrücker Zeitung. 13.09.2007
150 Schweine rannten durch die Fluren
Unfall mit Viehtransporter – Feuerwehr fingen Tiere ein – Landwirte halfen
Pönning. Zu einem Einsatz der „besonderen“ technischen Hilfeleistung sind am Dienstagnachmittag die Feuerwehren ausgerückt. Nachdem ein Schweinetransporter umgekippt war, mussten etwa 150 Tiere von Feuerwehrleuten – unterstützt von zehn Landwirten – wieder eingefangen werden. Vier der Schweine wurden nach Absprache mit dem Veterinär des Landratsamtes notgeschlachtet.
Gegen 12.50 Uhr war ein Schweinetransporter auf der Straße zwischen Pönning in Richtung Gundhöring im Gemeindegebiet von Geiselhöring unterwegs. Aus bisher unbekannter Ursache stellte sich der Schweinetransporter in einer Kurve quer und kippte um. Die Polizeidirektion Straubing wurde alarmiert, ebenso die Feuerwehren Pönning und Geiselhöring. Wie die Polizei mitteilte, bot sich den 21 Einsatzkräften ein chaotisches Bild: die Mehrzahl der 150 Schweine hatte sich selbstständig gemacht und war auf Straße, Wiese und Feld unterwegs. Vier Tiere hatten schwere Verletzungen erlitten und mussten nach Rücksprache mit dem Veterinär des Landratsamtes Straubing-Bogen schließlich notgeschlachtet werden. Die übrigen Schweine wurden von den Einsatzkräften eingefangen und auf zwei Ersatztransporter geladen. Dabei halfen zehn Landwirte aus dem Gemeindebereich tatkräftig. Gemeinsam mit Kreisbrandmeister Sven Jachsen koordinierte die Polizei diesen speziellen Einsatz. Die geretteten Schweine wurden schließlich nach Pönning in eine Stallung gebracht, wo sie noch einmal vom Tierarzt des Veterinäramtes untersucht wurden. Die Straße war für zwei Stunden komplett gesperrt.
Straubinger Tagblatt. 12.09.2007
Tiertransporter verunglückt – Fahrer leicht verletzt – 46 Schweine getötet Twist. Bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem Viehtransporte in Althesepertwist sind am Samstagvormittag 46 Schlachtschweine getötet worden. Nach Angaben der Polizei war ein mit 180 Tieren beladener Lkw samt Anhänger auf der Kreisstraße 232 unterwegs, als der Fahrer nach einer Unachtsamkeit von der Straße geraten sei. Der Versuch gegenzulenken sei fehlgeschlagen, der Lkw umgekippt und quer zur Fahrtrichtung auf der Straße liegengeblieben. Der 21 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt und musste ins Krankenhaus Ludmillenstift nach Meppen gebracht werden. 38 Schweine starben bei dem Unfall sofort, einige wurden vom umstürzenden Lastwagen oder vom Anhänger erschlagen. Acht weitere Tiere mussten im Verlauf der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen notgeschlachtet werden. Viele der überlebenden Tiere irrten um Unfallort umher, konnten aber von der Feuerwehr und einigen helfenden Anwohnern auf eine Wiese getrieben werden. Die Feuerwehr Twist-Bült war mit allen Fahrzeugen und 28 Kräften im Einsatz, auch die Feuerwehr Georgsdorf stellte trotz eines weiteren Einsatzes in Emlichheim ein Fahrzeug. Der verunglückte Lastwagen musste mit Hilfe zweier Schwerlastkräne geborgen werden. Die Kreisstraße war bis 16 Uhr voll gesperrt.
EMS-Zeitung. 10.09.2007
Unfall auf dem Weg zum Schlachthof – 76 Schweine tot auf Landstraße
Neustrelitz. Kein Schwein konnte entkommen!
Schwerer Tierunfall gestern früh auf der Landtraße bei Carpin. Ein mit 193 Mastschweinen beladener Mercedes-Laster war in einer Kurve ins Schleudern geraten – vermutlich durch eine Ölspur. Die Zugmaschine krachte in den Graben, der Hänger auf die Fahrbahn. Der Lkw war auf dem Weg in die Schlachterei nach Weißenfels (Sachsen-Anhalt). Dramatisch: 61 Schweine starben, 15 weitere wurden so schwer verletzt, dass die noch vor Ort gekeult werden mussten. Mit Bolzenschusspistolen (wirken wie Kopf-Schläge mit dem Eisenhammer). Die Straße war bis zum Abend blockiert. Pech auch für die überlebenden Schweine: Sie wurden erst mit Wasser versorgt. Anschließend aber auf einen anderen Transporter verladen und zum Schlachthof nach Teterow gebracht. Der Fahrer (27) des Unglücks-Lkw blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock.
Bild Mecklenburg-Vorpommern. 06.09.2007
Tiertransport verliert Kälber
Ladetür nicht verriegelt
Immendingen. Wegen einer nicht verriegelten Ladetür hat ein Tiertransporte am Montagnachmittag auf der Fahrt im Bereich Geisingen vier Kälber von der Ladefläche verloren. Trotz aufmerksamer Helfer verendeten zwei der Tiere auf Grund ihrer Verletzungen. Der Triertransporter war auf der Fahrt von Freiburg in Richtung Algäu. Er befuhr die B 31und legte in Geisingen beim dortigen Autohof einen Halt ein. Während die Ladefläche an der Zugmaschine leer war, befanden sich im Anhänger rund 30 Kälber. Gegen 14 Uhr setzte der Fahrer seine Tour fort, vergaß aber zuvor einen Kontrollgang um den Transporter. Nachdem er von der Raststätte auf die L 191 eingebogen war, und von dieser weiter auf die L 185 nach rechts abbog, löste sich die Verriegelung an einer linksseitigen Tür des Anhängers. Beim Abbiegevorgang nach rechts fielen daraufhin drei Kälber aus dem Anhänger, ohne dass der Fahrer dies bemerkte hätte. Auf dem weiteren Streckenverlauf, beim Einfahren nach rechts auf die Autobahn in Richtung Singen, fiel ein viertes Kalb durch die Öffnung. Ein Streckenposten der Autobahnmeisterei bemerkte beim Vorbeifahren die offen stehende Ladetür am Tiertransporter und erkannte auch sofort die Situation. Auf Grund der gegebenen Zeichen stoppte der Lastwagenfahrer am nächsten Parkplatz. Dort machte ihn die Autobahnmeisterei auf die offen stehende Ladentür aufmerksam. Ein weiteres Kalb lief in diesem Moment weg, konnte aber wieder eingefangen werden. Der Tiertransporter fuhr von Engen aus zurück nach Geisingen. Dort waren Polizei und Tierarzt schon eingetroffen. Verkehrsteilnehmer hatten sich ebenfalls bereits um die Kälber gekümmert und sie in Sicherheit gebracht. Der Tierarzt stellte dann aber fest, dass ein Kalb an den Folgen der Verletzungen verendet ist, ein weiteres war so schwer verletzt, dass es notgeschlachtet werden musste.
Südkurier. 05.09.2007
Pferde-Anhänger auf A 45 gerammt
Siegen. Sechs verletzte Fahrzeuginsassen und zwei verletzte Pferde – darunter ein drei Monate altes Fohlen – sowie über 50.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls, der sich gestern Morgen um 7.15 Uhr auf der A 45 zwischen den Abfahrten Eisern und Siegen ereigneten.
Der Fahrer eines VW-Busses samt Anhänger, in dem sich die Pferde befanden, war mit rund 80 km/h in Richtung Dortmund unterwegs. Das Ziel des 36-jährigen Marburgers und seiner vier Mitfahrer: eine Pferdeausstellung in Menden. Ein nachfolgender 36-jähriger Pkw-Fahrer aus Gelsenkirchen schätzte die Geschwindigkeit des Gespanns laut Polizei falsch ein und rammte den Anhänger. Dieser wurde von der Kupplung gerissen, das Auto schob den Anhänger quer über den Grünstreifen und den Parkplatz „Eisernhardt“ und schleuderte ihn samt der Tiere in eine Böschung. Der Pkw krachte ebenfalls in die Böschung.
Der VW-Bus rutschte durch den Aufprall quer über die Autobahn, überschlug sich und blieb auf der Seite liegen. Helfer befreiten die Personen aus en Fahrzeugen sowie die Pferde aus dem zerfetzten Anhänger. Zwei Personen waren schwer verletzt worden. Die Leitstelle der Feuerwehr Siegen schickte drei Rettungswagen, den Rüstzug, das Absicherungsfahrzeug sowie den Rettungshubschrauber Christoph 25.
Nachdem alle Personen durch die Notärzte medizinisch versorgt waren, schaute der Notarzt des Rettungshubschraubers auch nach den verletzten Tieren. Zwischenzeitlich hatte die Leitstelle der Feuerwehr auch einen Tierarzt informiert, der mit einem Pferdeanhänger kam und die Tiere zur Versorgung mit in seine Praxis nahm. Die A 45 war für die Unfallaufnahme und die Verletzten-Rettung zeitweise gesperrt worden.
Westfälische Rundschau. 03.09.2007
108 Ponys im Lkw ohne Futter und Wasser
Feucht. Ohne Wasser und Futter sind 108 Ponys in einem Tiertransporter eingepfercht quer durch Deutschland gekarrt worden.
Die Polizei stoppte den Sattelzug schließlich auf der Autobahnrastanlage Feucht bei Nürnberg. Den Papieren zufolge hatte der 30-jährige Kraftfahrer in Groningen (Niederlande) 56 Shetland-Ponys geladen, die er nach Italien bringen sollte. Tatsächlich befanden sich aber 108 Tiere in dem Transporter, wie die Polizei am Freitag berichtete. Die Tränkanlage habe nicht funktioniert, und die Tiere seien während der vergangenen 20 Stunden auch nicht gefüttert worden.
Ein Landwirt in der Nähe erklärte sich bereit, die Ponys vorübergehend aufzunehmen. Gegen den italienischen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen massiver Verstöße gegen die Tiertransportvorschriften eingeleitet.
Nürnberger Nachrichten. 31.08.2007
Schweinetransport gestoppt
Ein aufmerksamer Fahrzeugführer bemerkte am 30.08.2007, gegen 11.00 Uhr, auf der B1, Fahrtrichtung Unna, einen Schweinetransporter, von dem augenscheinlich Blut tropfte, und verständigte die Polizei.
Der Tiertransporter konnte in Höhe der Straße Gottesacker durch Beamte angehalten und kontrolliert werden. Es stellte sich heraus, dass der 34-jährige niederländische Lkw-Fahrer einen Transport von 127 Schweinen aus den Niederlanden nach Rheda-Wiedenbrück durchführte. Dabei hatten sich offensichtlich mehrere Schweine durch die Enge in den Boxen verletzt.
Da der Verdacht der Überladung bestand, wurde das Fahrzeug zu einer Kontrollwägung an der Rüschebrinkstraße gelotst. Hierbei ergab sich eine Überladung von 8.620 kg (21,55%). Weiterhin zogen die Beamten einen Veterinär der Stadt Dortmund hinzu.
Nachdem die Tiere versorgt und 30 Schweine auf ein angefordertes Ersatzfahrzeug umgeladen werden konnten, durften sie ihre letzte Reise zum Schlachthof fortsetzen. Gegen den Fahrer sowie den Verantwortlichen für den Transport wurden Anzeigen wegen Überladung und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz gefertigt.
Orignaltext: Polizei Dortmund. 30.08.2007
Tote Schweine auf Fahrbahn
Ebergötzen. Mit zwei Wildscheinen, die die B 27 überquerten, ist am Sonntagabend gegen 23 Uhr ein 48-jähriger Autofahrer kollidiert. Der Mann ließ die toten Schweine und Fahrzeugteile – darunter das Kennzeichen – auf der Fahrbahn liegen und fuhr weiter. Mehrere Autofahrer mussten wegen der Hindernisse stark abbremsen. Gegen den 48-jährigen wurde ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Die Polizei weist darauf hin, dass eine Sicherungspflicht durch den Verursacher unabdingbar sei.
Göttinger Tageblatt. 27.08.2007
Polizei auf Schweinejagd
Linz. Gleich zwei Mal mussten österreichische Polizisten wegen der Unfälle eines deutschen Tiertransporters auf Schweinejagd gehen. Der von einem 31-jährigen Deutschen gelenkten Transporter mit 192 Tieren kippte zuerst in der Nacht zum Dienstag in Oberösterreich um. Am Morgen streifte der Mann dann in der Steiermark mit seinem Fahrzeug eine Tunnelwand. Beim ersten Unfall mussten 25 Tiere notgeschlachtet werden. Eine Autofahrerin, die gegen den Lkw prallte, kam mit Mann und Kindern ins Krankenhaus.
Trostberger Tagblatt. 22.08.07
Pferd auf der Autobahn
Hellersdorf. Ein Opel Corsa-Fahrer fuhr gestern, 14.22 Uhr, auf einen Pferdehänger auf der A 10 zwischen den Auffahrten Hellersdorf und Rüdersdorf auf. Der Hänger schlingerte nach links gegen die Leitplanke und wieder zurück. Das Pferd drückte mit dem Hintern die Ladeluke auf und fiel heraus, erlitt aber nur Abschürfungen und Köchelprellungen.
BZ. 13.08.2007
Betrunkener fährt 4000 Hühner tot
Münster. Ein Brummifaher (41) hatte auf seinem Lkw 6500 Zuchthühner geladen. Wei er getrunken hatte, verlor er bei Milte (NRW) die Kontrolle über seinen Lastwagen - und donnerte in einen Graben! 4000 Hühner verendeten. Der Sachschaden beträgt 25.000 Euro. Der Fahrer wurde angezeigt. Führerschein weg!
Bild Berlin-Brandenburg 13.08.07
Geflügellaster kippt um
Kreis Rottweil. Am Samstag befuhr ein mit lebendem Geflügel beladener Kleinlaster mit Anhänger die A 81 in Richtung Singen. Kurz vor der Anschlussstelle Rottweil kam der 29-jährige Fahrer laut Polizei infolge des Sekundenschlafs auf den Mittelstreifen und stieß gegen die Leitplanke. Das Gespann kam daraufhin ins Schleudern. Während des Schleudervorgangs kippte der Anhänger um und riss den Laster mit. Der 30-jährige Beifahrer wurde leicht verletzt. Das Geflügel musste bei der Bergung in zwei Lkw umgeladen werden. Bei der Wiegung der Ladung wurde eine erhebliche Überladung des Unfall-Gespanns festgestellt. Die Ermittlungen bezüglich tierschutzrechtlicher Vorschriften dauern noch an. Den Fahrer erwartet eine Anzeige. Schwarzwälder Bote, 13.08.07
Schlimme Schweinerei
Nordhausen. "Das war ein schlimmer Unfall" resümierte Brandoberinspektor Wilfried Ittershagen. Er war Einsatzleiter. Als die sechs Kameraden der Berufsfeuerwehr im Löschfahrzeug und Rüstwagen vor Ort stoppten, war die Poliezi bereits dort. Die Zugmaschine stand auf der Straße. Ihr Anhänger lag auf der Seite. Verletzte Schweine schrien, andere irrten herum. Und der Transportfahrer stand hilflos da. Der 31-jährige hatte die großen Schweine von Magdala zum Schlachten nach Osterode fahren wollen. Während des Abbiegens von der A 38-Abfahrt Werther kippte der mit 23 Tieren beladene Anhänger der Zugmaschine um. "Das waren Sechs-Zentner-Schweine", berichtete Wilfried Ittershagen. Für seine Männer war es unmöglich, die hypersensiblen Tiere einzufangen. Er alarmierte die Freiwillige Feuerwehr Nordhausen-Mitte, die Fahrzeuge und sechs Männer schickten. Inzwischen waren Kreistierarzt Dr. Uwe Landsiedel und seine Fachleute am Unglücksort. Bei acht der 23 Schlachtschweine waren die Verletzungen oder der Schock derartig schlimm, dass sie von den Experten getötet werden mussten. Zuvor hatte eine zufällig am Unfallort anwesende Tierärztin die Initiative ergriffen und an die gestressten Tiere Beruhigungsmittel verteilt. Mit Steckleiter-Teilen bahnten die Männer der Feuerwehr eine Gasse. Mit beruhigenden Worten trieben sie die eingefangenen Schweine in die Zugmaschine. Dieser Unfall gestern früh rief alle Zuständigen auf den Plan. Die Polizeibeamten arbeiteten Hand in Hand mit den Feuerwehr-Männern, Tierärzten, Zuständigen vom Umweltamt, den Männern der Straßenmeisterei, der Stadtwerke und des Abschleppdienstes. "Das lief kontinuierlich", so Einsatzleiter Ittershagen. Alle Männer waren in ihrem Ziel vereint, so schnell als möglich die Schweine einzufangen und die viel befahrene Strecke freizugeben. Frank Rumpf kam mit einem Kranfahrzeug sowie Container von den Stadtwerken, damit die getöteten Tiere verladen werden konnten. Der Abschleppdienst Koch stellte den umgekippten Anhänger auf die Räder und transportierte ihn weg. Die Feuerwehr-Männer spüllten, schrubbten und desinfizierten die Asphaltdecke und das Gelände. Wegen der Bergungsarbeiten war die Auf- und Abfahrt Werther in Richtung Nordhausen großräumig gesperrt worden. Nach strapaziösen Stunden kehrten die Männer der Berufsfeuerwehr gegen 13 Uhr ins Depot zurück.
Thüringer Allgemeine, 11.08.07
Schwein fällt vom Laster
Tragischer Unfall auf A 2. Ein unglaublicher Unfall schockierte gestern auf der A 2 zahlreiche Autofahrer. Ein Viehtransporter verlor am Autobahnkreuz Braunschweig ein Schwein und überfuhr es. Das Tier war sofort tot, der Fahrer lud den Kadaver danach auf seinen Transporter. Der Viehtransporter fuhr mit einer Ladung Schweine auf der A 2 in Richtung Berlin. Um 11.30 Uhr löste sich in Höhe Autobahnkreuz Braunschweig eine Klappe auf dem Transporter. Ein Schwein fiel auf die Straße, wurde vom Lastwagen überrollt und war tot. Der Fahrer hielt an und lud das Tier auf den Laster. Zum Glück konnten die nachfolgenden Autofahrer dem Fahrzeug ausweichen.
Aller-Zeitung 10.08.07
Pferd bricht durch Anhänger
Rotenburg. Ein Pferd ist in Rotenburg in einem Auto-Anhänger während der Fahrt durch den Boden gebrochen und leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde das Tier bei einer rund 45-minütigen Rettungsaktion mit einem Kran geborgen. Der Versuch, das Pferd mit einer Feuerwehrleiter aus dem Anhänger zu holen, war zuvor gescheitert. Das Tier erlitt eine blutende Wunde.
Fuldaer Zeitung. 30.07.2007
Hühner im Führerhaus Polizei stoppt Tiertransporter
Garbsen. Wegen des unsachgemäßen Transports von Hühnern hat die Polizei auf der Autobahn 2 bei Garbsen einen Sattelzug aus den Niederlanden gestoppt. Zuvor hatten Zeugen beobachtet, dass Hühner vom Dach des Tiertransporters flogen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Bei einer Überprüfung des mit 10.000 Hühnern beladenen Lkw stellten die Beamten am Donnerstag mehrere Verstöße fest. So wurden auch im Führerhaus Hühner entdeckt. Die Polizei zog einen Amtstierarzt hinzu und nahm Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetzt auf.
ddp. 27.07.2007
LKW kippte um – Schweine tot
Dülmen. Bei einem Unfall mit einem Schweinetransporter mit 90 Schweinen sind am 14.07.07 mehrere Schweine getötet worden.
Westdeutsche Allgemeine Essen, 16.07.07
LKW mit 1000 Ferkeln umgekippt
Bad Bibra. Ein Tiertransporter ist am 04.07.07 umgekippt. Etwa die Hälfte der Ferkel wurden dabei getötet.
u. a. Märkische Oderzeitung Frankfurter Stadtbote, 05.07.07
Schweine auf der Autobahn
Weiden. 111 junge Schweine sind am 21.06.07 beim Unfall eines Tiertransporters getötet worden. Der Transporter war insgesamt mit 260 Tieren beladen. Der Fahrer hatte das Fahrzeug in den Straßengraben gesteuert und dann die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und kippte um.
u. a. Abendzeitung, 29.06.2007
30 Schweine getötet
Belm. Ein Fahrer war mit seinem LKW mit seinem Anhänger auf den unbefestigten Grünstreifen geraten. Der Anhänger schlingerte und kippte auf die Seite um. Durch den Unfall wurden 30 Schweine getötet oder mussten notgeschlachtet werden.
u.a. Neue Osnabrücker Zeitung, 25.06.07
Tiertransporter kam von der Farbahn ab
Stapelfeld. Offensichtlich unverletzt überstanden 45 Schweine einen Verkehrsunfall. Der Tiertransporter kam in einer Kurve von der Fahrbahn ab und auf dem Seitenstreifen eingesackt.
Münsterländische Tageszeitung, 23.06.07
Lastwagen auf A 6 umgekippt
Kreis Schwäbisch hall. Ein mit 1000 Puten beladener Tiertransporter ist am 21.06.07 ins Schleudern geraten und dabei umgekippt.
Stuttgarter Zeitung, 23.06.07
Acht Schweine beim Unfall auf der Autobahn getötet
Oranienburg (Oberhavel). Beim Unfall eines Tiertransporters sind am 15.05.07 acht Schweine getötet worden. Der Fahrer kam aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Dabei kippte der Anhänger mit 180 Schweinen um.
u.a. Berliner Morgenpost, 16.05.07
Putentransporter verunglückt
Haselünne. Ein mit 1200 Puten beladener Lastwagen ist am 10.05.07aus ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und umgekippt. Bei dem Unfall sind mehr als die Hälfte der Tiere getötet worden.
u. a. Wilhelmshavener Zeitung, 11.05.07
Auto verliert Pferdeanhänger
Bahlingen. Ein Pferdeanhänger beladen mit einem Pferd hat sich am 05.05.07 wegen eines technischen Defekts selbständig gemacht. Der Anhänger löste sich vom Zugfahrzeug. Der beladene Pferdeanhänger überholte das Fahrzeug und knallte in die Mittelleitplanke. Das Pferd wurde trotz heftigen Aufprall nur leicht verletzt.
Hohenzollerische Zeitung, 07.05.07
Unfall: Vier Menschen und ein Pferd verletzt
Hohenrode. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am 17.04.07, dabei wurden ein Pferd und vier Menschen verletzt. Der Personenwagen mit Pferdeanhänger hatte auf der Bundesstraße eine Panne und wartet auf den gerufenen ADAC. Ein Audifahrer übersah den stehenden und abgesicherten Konvoi. Er knallte in den beladenen Pferdeanhänger und schob ihn in das Zugfahrzeug.
u. A. Salzgitter-Zeitung, 28.04.07
Kaninchen auf der Flucht
Budapest. Etwa 5000 Kaninchen haben am 16.04.2007 die wichtigste Verkehrsverbindung zwischen Budapest und Wien blockiert. Sie entliefen der Polizei zufolge, nachdem ein Tiertransporter 40 km westlich der ungarischen Hauptstadt einen Verkehrsunfall hatte. Er kippte um, der Laderaum brach auf. Bis auf hundert Tiere wurden alle Kaninchen wieder eingesammelt.
u.a. Welt kompakt, 17.04.2007
33000 Euro Schaden und Pferde verletzt
Langenselbold. Rund 33000 € Schaden und ein verletztes Pferd sind die Folgen eines Auffahrunfalls, der sich am 06.04.2007 auf der A 45 bei Langenselbold ereignete.
Kinzigtal Nachrichten, 10.04.2007
Schweine in Unfall verwickelt
München. Auf der Autobahn München-Landshut bei Oberschleißheim kippte der Anhänger eines mit 120 Schweinen beladenen Tiertransporters um. 20 Schweine starben oder wurden so schwer verletzt, dass sie notgeschlachtet werden mussten.
u.a. Nordbayerischer Kurier vom 02.04.2007
18 Schweine verunglückt
Essen. Ein mit 90 Schweinen beladener Tiertransporter ist am 03.04. in Essen von der Straße abgekommen und in einen Graben gekippt. 18 Schweine starben am Unfallort.
u.a. Nordwest Zeitung vom 04.04.200
Kuh geht auf Bauern los
Tagmersheim. Beim geplanten Abtransport zum Schlachten hat eine Kuh ihren Bauern am Kopf erheblich verletzt. Nach Polizeiangaben brach das störrische Tier nach dem Unfall in Tagmersheim aus und lief auf eine Wiese. Dort ließ das verängstigte und aggressive Tier niemanden mehr an sich heran, Die zu Hilfe gerufene Polizei musste die Kuh erschießen. Der 71 Jahre alte Landwirt wurde in eine Klinik gebracht.
Abendzeitung vom 12.04.2007
Tiertransporter kipp in den Graben
Löningen. Ein mit 90 Schweinen beladener Tiertransporter ist in Löningen von der Strasse abgekommen und in einen Graben gekippt. 12 Schweine starben am Unfallort.
Emder Zeitung vom 04.04.2007
Tiertransporter brennt
Höchstadt/Aisch. Ein Reifenbrand an einem Tiertransporter hat 5 Schweine das Leben gekostet. Dem Fahrer gelang es zwar, seinen Lkw auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 505 bei Höchstadt/Aisch anzuhalten und den mit 87 Schweinen beladenen Anhänger abzukoppeln. Weil aber nur sieben Borstentiere freiwillig das Gefährt verließen, mussten die meisten Tiere von der Feuerwehr umgeladen werden. Trotzdem wurden 5 Schweine so schwer verletzt, dass sie notgeschlachtet werden mussten.
u.a. Abendzeitung vom 04.04.2007
Feuerwehr befreit Schweine aus Laster
Wunstorf. Die Feuerwehr hat am 30.03.07 aus einem verunglücken Tiertransporter, der mit 82 Schweinen beladen war, befreit. Der Transporter war von der Straße abgekommen und in einen Graben gestürzt. 28 Schweine mussten getötet werden.
u. a. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, 31.03.07
Tiertransporter kippt auf die Seite
Elsdorf. Vermutlich aus Unachtsamkeit kam am 26.02.2007 der Fahrer eines Schweinetransporters mit seinem Tiertransporter von der Straße ab und kippte um. Die 110 geladenen Schweine befanden sich in einer Transportbox auf der Zugmaschine. Die Tiere mussten unter lautem Gequieke in einen anderen LKW umgeladen werden.
Zevener Zeitung, 27.02.2007
Deutscher getötet
Nouakchott. Ein 73 Jahre alter Deutscher Tourist ist in Mauretanien mit seinem Auto in einen Schaftransporter gerast. Der Fahrer und sein Hund starben.
Nordwest Zeitung, 14.02.2007
Kälber-Transport kippt in Kurve um
Lindern. Nach einem Unfall am 16.02.2007 in Lindern musste ein Kalb notgeschlachtet werden. Der Anhänger eines Viehtransporters, der mit 50 Kälbern beladen war, ist in einer Kurve umgekippt. Die Feuerwehr konnte die Tiere durch das Aufschneiden des Dachs und der Heckklappe befreien. Mehrere Tierärzte versorgten die anderen, weitgehend unverletzten Kälber.
u.a. Anzeiger für Harlingerland, 17.02.2007
Bei einem Unfall sterben 32 Schweine
Neuenkirchen. Ein Tiertransporter, der mit 180 Schweinen beladen war, ist am 14.02.2007 verunglückt. Der Fahrer war mit seinem Lastwagen von der Straße abgekommen, ins Schleudern geraten und umgekippt. 32 Tiere starben in Folge des Unfalls oder mussten wegen schwerer Verletzungen notgeschlachtet werden.
u.a. Münstersche Zeitung, 15.02.2007
Schweinetransport rammt Eurobahn
Lübbeck. Der Landwirt hat am 20.01.07 bei überqueren der Bahnlinie das Haltesignal nicht beachtet. Der Anhänger der mit 12 Schweinen beladen war wurde von der Eurobahn erfasst. Sieben Schweine wurden bei dem Unfall getötet.
u. a. Neue Westfälische Bielefelder Tagblatt, 22.01.07
Tieranhänger gegen LKW: 25 Ferkel verendet
Blaubeuren: Bei einem Zusammenstoß eines Tieranhängers mit einem Sattelzug sind am 19.01.07 25 Ferkel verendet. Der Anhänger mit den Ferkeln ist ausgebrochen und prallte den entgegenkommenden Sattelzug.
u.a. Südwest Presse Schwäbische Donau Zeitung, 20.01.07
Transporter mit sieben Rindern umgekippt
Forchheim. Am 16.01.07 geriet ein Tiertransporter mit sieben Rindern von der Fahrbahn ab und schlitterte in einen Graben. Die wurden weitertransportiert.
u.a. Nordbayerische nachrichten Forchheim, 17.01.07
LKW mit 254 Ferkeln umgekippt
Borgholzhausen. Am 16.01.07 ist beim Auffahren auf die Autobahn mit zu hoher Geschwindigkeit ein Tiertransporter mit Ferkeln beladen umgekippt und die Leitplanke unter sich begraben. Einige der Schweine wurden bei dem Unfall getötet. Haller Kreisblatt, 17.01.07
Tiertransporter kippte um: 38 Schweine verendeten
Hünfeld. Bei einem Unfall am 15.01.07 verendeten 38 Schweine. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet der mit 77 Schweinen beladen LKW rechts auf die ungefestigte Fahrbahnkette, rutschte in den Straßengraben und kippte um.
u.a. Marktkorb, 17.01.07
Ferkeltransporter rutscht Böschung herunter
Landkreis/Großenkneten. Ein mit knapp 300 Ferkeln beladener Anhänger ist am 11.01.07 umgekippt und die Böschung heruntergerutscht. Rund 30 Tiere mussten von der Feuerwehr eingefangen werden. Einige der Tiere haben den Unfall nicht überlebt.
u. a. Nordwest Zeitung Oldenburger Kreiszeitung, 12.01.07
Puten-Laster auf der Autobahn umgekippt
Müritzkreis. Am 11.01.07 wurde der Tiertransporter vom Orkan „Franz“ umgepustet. Der Tiertransporter hatte hunderte Puten geladen. Einige verendeten vor Ort.
Nordkurier Müritz-Zeitung, 13.01.07
Schweine auf der Autobahn
Hamburg. Am 08.01.07 hatte ein Tiertransporter, beladen mit Schweine offenbar seine Ladung nicht ordentlich gesichert. Er hatte drei Schweine verloren während der Fahrt verloren. Eines der Tiere musste wegen seiner Verletzungen getötet werden.
u. a. Hamburger Morgenpost, 09.01.07
Pferd überlebt Unfall nicht
Norden. Am 04.01.07 stießen aus noch ungeklärter Ursache ein VW-Golf und ein Jeep mit Pferdeanhänger zusammen. Die Fahrzeuge schleuderten in den Straßengraben. Das Pferd hat den Unfall nicht überlebt.
Anzeiger für Harlingerland, 06.01.07
Bullen-Transporter verunglückt
Ferdinandshof. Ein Anhänger des Tiertransporters mit 37 Bullen ist am 02.01.07 verunglückt. Der Anhänger kippte aus noch unbekannter Ursache auf der Straße um. Einige der Bullen wurden dabei leicht verletzt.
u. a. Nordbrandenburger Nordkurier, 03.01.07

