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ANIMALS’ ANGELS und ANDA kontrollieren einen Transport mit Kaninchen, die von Figueres zu einem Schlachthof in Barcelona gebracht werden. Die Temperatur liegt bei über 30°C. Die Tiere, die in übereinander gestapelten Plastikkisten transportiert werden atmen extrem schnell, einige, wie Patrick, liegen flach am Boden und zeigen fast keine Reaktion mehr. Offensichtlich ist die Temperatur für die Tiere zu hoch. Der Fahrer scheint unbekümmert. ANIMALS’ ANGELS und ANDA werden auch gegen diesen Transporteur Beschwerde einlegen und das zuständige Veterinäramt erneut bitten, keine Tiertransporte mehr bei hohen Temperaturen zuzulassen.
ANIMALS’ ANGELS und ANDA kontrollieren einen Kurzstreckentransport, der Kälber zu einem Schlachthaus in Banyoles bei Girona bringt. Wie das Team an den Ohrmarken der Tiere feststellt kommen sie aus Polen und waren wahrscheinlich im Alter von knapp 3 Wochen nach Spanien zur Mast gebracht worden. Jetzt sind sie rund 5 Monate alt und gehen zum Schlachthof. Andrezej, Wadim, Maciek, Maruisz und die anderen Kälber auf dem Lkw sind extrem dreckig, was ein deutliches Zeichen dafür ist, dass sie in der Haltung vernachlässigt wurden und dass dort Tierschutzprobleme bestehen. ANIMALS’ ANGELS und ANDA werden das zuständige Veterinäramt bitten, die Haltung die kontrollieren.
ANIMALS’ ANGELS Team fährt mit der Mobilen Klinik zu den Hengsten Empik und Etyst (beide 1 Jahr alt), um beiden die Hufe zu korrigieren. Außerdem wurde auf diesem Hof unsere Stallmodernisierung durchgeführt. Sie ist nun fertig und es befindet sich ein Fenster im Stall und die Hengste haben einen großen Paddock zum Auslauf. In Wachock sind wir bei Hengst Neuron. Er humpelt hinten rechts. Bei der Hufkorrektur stellen wir fest, dass der Huf stark entzündet ist. Wir behandeln die Wunde und verabreichen Antibiotikum. In zwei Tagen werden wir zur Nachbehandlung erneut vorbeikommen.
ANIMALS’ ANGELS fährt heute mit der Mobilen Klinik zu den Stuten Marlot (4 Jahre) und Mandy (6 Jahre). Beide stehen in großen, hellen Boxen mit Auslauf. Wir korrigieren die Hufe von Stute Marlot – bei Mandy stellen wir Mauke fest. Wir behandeln die Hufe und alle vier Beine gegen die Mauke. Anschließend fahren wir zu Stute Perla (siehe Bericht 6.07.2010) und behandeln die Hufrehe.
ANIMALS’ ANGELS investigators again observe several horses in deplorable condition: One draft horse with a broken hip, one horse with long hooves, one horse with a severe eye infection. One horse was delivered to the auction with a deep cut on his buttock and cuts all over his face. The deep cut was initially held together with duct tape, however, when the horse was put into the overcrowded pen, it was rubbed off by the other horses. The fresh injury was bleeding strongly and muscle flesh was exposed. The auction veterinarian saw the horse, but never did anything to ease the suffering. The horse went through the sale and was purchased by Leroy Baker. Despite attempts of a rescue organization to buy the horse from him a few days later, it disappeared and most likely was shipped to slaughter. (Übersetzung folgt)
Animals’ Angels beobachtet in Spanien einen Transporter mit Bullen, die nach Italien transportiert werden sollen. Die Tiere waren einige Stunden vorher geladen worden. Ein Bulle, wir nennen ihn Hercule, liegt flach auf dem Boden und erscheint sehr geschwächt. Die Fahrer versuchen, ihn aufzutreiben, doch es geling nicht. Animals’ Angels verständigt die spanische Polizei, doch bevor diese eintrifft, setzt der LKW bereits den Transport fort. In Frankreich bittet Animals’ Angels wiederum die Polizei um eine Kontrolle. Die französischen Gendarmen stoppen den Transporter. Hercule liegt immer noch flach auf dem Boden; er atmet schwer. Die Fahrer versuchen ihn wiederum mit Stöcken hoch zu treiben und setzen wiederholt einen Elektrotreiber ein. Animals’ Angels kann sie schließlich dazu bewegen, damit aufzuhören. Da weder ein Tierarzt, noch die beiden in Frage kommenden Ställe, wo Hercule hätte entladen werden können, erreichbar sind, bleibt den Gendarmen keine andere Wahl, als den Transport weiterfahren zu lassen. Ein zweites Animals’ Angels Team übernimmt die Begleitfahrt des Transporters in Italien. Als der LKW nach Stunden endlich anhält, liegt Hercule wiederum am Boden, den Kopf nach hinten gestreckt, die Augen weit aufgerissen. Die Fahrer versuchen wiederum, ihn mit Stöcken zum Stehen zu bringen. Doch er macht keine Versuche aufzustehen. Die Temperaturen steigen über 35°C. Animals’ Angels verständigt die italienische Polizei, doch als diese den Transporter anhält, hatte es Hercule – zum Erstaunen aller - doch irgendwie geschafft, sich aufzurichten.
Animals’ Angels finden nachts auf einem Autobahnparkplatz in Italien einen LKW, der 14 Pferde von Polen in einen Schlachthof nach Frankreich transportiert. Wir finden nichts an dem Transport, das gegen das geltende Gesetz verstößt. Die Pferde scheinen müde zu sein, aber wir sehen keine Verletzungen. Die Fahrer haben sich offenbar so gut es eben ging um die Pferde gekümmert.. Es sind alles ältere Pferde, vermutlich ausgediente Reit- oder Kutschpferde. Es ist offensichtlich, dass diese Pferde an Menschen gewöhnt sind. Sie kommen ganz nach vorn an die Gitterstäbe des Lastwagens, um sich streicheln zu lassen. Besonders eines, wir nennen es Anja, scharrt laut mit dem Huf, sobald wir aufhören, ihren Kopf zu kraulen. Wir können Anja nicht helfen. Wir können auch den anderen 13 nicht helfen. Alle werden sie unweigerlich geschlachtet werden, weil manche Menschen nicht daran denken wollen, dass das Stück Fleisch auf ihrem Teller einmal Anja hieß.
Aus Sorge über die sommerlichen Temperaturen kontrolliert Animals' Angels eine Sammelstation. Tragende Färsen werden von hier aus nach Marocco entsandt. Wenn die Tiere weiter in den Süden fahren, können die Ventilationssysteme sie nicht mehr angemessen vor den zu hohen Temperaturen schützen. Dennoch werden die Transporte abgefertigt. Animals' Angels setzt sich aufgrund dieser Problematik bei der EU Kommission und dem deutschen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz dafür ein, dass bei solch sommerlichen Temperaturen keine Langstreckentransporte in Drittländer abgefertigt werden.
ANIMALS’ ANGELS und ANDA folgen einem Transport mit Schweinen, der von Spanien aus in Richtung Italien unterwegs ist. Bei 35,5°C Außentemperatur platzt dem Lkw auf der Autobahn in Frankreich ein Reifen und die Fahrer müssen am Standstreifen halten. Insgesamt dauert es zwei Stunden und 40 Minuten bis der Reifen gewechselt ist und sie weiterfahren können. Für die Tiere ist die Wartezeit die Hölle: viele hecheln und sitzen mit offenem Maul da, wo ein wenig Wasser von den Tränkesystemen herunter läuft lecken sie die Wände ab. Einige beißen sich gegenseitig und steigen übereinander, um möglichst nahe am Luftzug zu sein. Das Schwein Lola scheint besonders unter der Hitze zu leiden, wir geben ihr eine Flasche Wasser, die sie gierig trinkt. Das Wasser scheint ihr gut zu tun, nach dem Trinken erholt sie sich ein wenig. Aufgrund der hohen Temperaturen hätte dieser Transport in Spanien gar nicht abgefertigt werden dürfen. ANIMALS’ ANGELS und ANDA werden sich beim zuständigen Veterinäramt beschweren.
Animals’ Angels sichtet in Italien, nähe der Grenze zu Frankreich einen Transporter, der spanische Pferde nach Italien transportiert. Wir fahren den 20 Pferden einige Stunden nach, bis der Fahrer unweit von Florenz an einer Tankstelle anhält. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um nicht zugerittene Pferde, deren Transport verboten ist über eine solch lange Strecke gesetzlich verboten ist.
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