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ANIMALS’ ANGELS Team kontrolliert erneut verschiedene „Milch“kuhhaltungen in Burggen. In dem kleinen bayerischen Dorf gibt es zahlreiche Milchbetriebe, die meisten halten ihre Tiere in Anbindung. Bereits Ende letzten Jahres hat ANIMALS’ ANGELS Beschwerde beim zuständigen Veterinäramt eingereicht. Grund zur Beanstandung gaben unter anderen fehlende Einstreu, unzureichende Beleuchtung und zu dichte Aufstallung. Bis heute hat sich an den Zuständen nichts geändert. ANIMALS’ ANGELS wird sich nun mit Nachdruck dafür einsetzen, eine Verbesserung für die Tiere in Burggen zu erreichen.
Animals' Angels begleitet einen Transporter mit Truthähnen von der Maststation in Dänemark bis zum Schlachthof in Ahlhorn, Deutschland. Die Tiere werden schonungslos verladen – brutal werfen die Arbeiter sie in die Transportkisten. Die Kisten sind so niedrig, dass die Tiere nicht aufrecht sitzen können, und sie müssen stundenlang so ausharren, bis sie am Schlachthof ankommen. Animals' Angels fordert bessere Bestimmungen zum Transport von Geflügel.
Animals’ Angels beobachtet einen Transporter, der 20 junge Pferde von Spanien über Frankreich in einen italienischen Schlachthof transportiert. Die Pferde sind nicht, wie gesetzlich vorgeschrieben, in Einzelboxen untergebracht. Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um nicht zugerittene Pferde handelt, die somit gar nicht auf einen Langstreckentransport, d.h. einen Transport der länger als acht Stunden dauert, geschickt werden dürften. Animals’ Angels wird bei den zuständigen spanischen und italienischen Behörden Beschwerde einreichen.
Animals’ Angels beobachtet auf der Autobahn A 10, Nähe Imperia, einen LKW, der Schweine auf 3 Etagen von Spanien über ca. 1.400 km nach Italien transportiert. Das Wassersystem, das bei solch langen Transporten immer eingeschaltet sein müsste, ist abgestellt. Die Fahrer kommen unserer Aufforderung nach und stellen es an; allerdings können die auf der zweiten und dritten Etage geladenen Schweine ohnehin nicht trinken, da die Tränkevorrichtungen außerhalb ihrer Reichweite sind. Animals’ Angels wird bei den zuständigen Behörden Beschwerde einreichen.
ANIMALS’ ANGELS fährt mit der Mobilen Klinik zu Kuh Krysia, die stark verwachsene Hinterklauen hat. Da die Kuh sehr ängstlich ist, schaffen wir es nur mit viel Ruhe und Geduld, Krysias Klauen zu korrigieren. Bulle Bruno ist ein Strick in die Hörner eingewachsen – wir entfernen ihn und behandeln die Wunden. Unser nächster Stopp ist bei Hengst Wenecjusz (1 Jahr). Wir korrigieren seine Hufe und tauschen das alte Halfter gegen ein Neues aus. In Lubienia korrigieren wir die Hufe von Stute Zaba (2 Jahre). Außerdem behandeln wir eine Wunde am Bein. In zwei Tagen werden wir erneut zur Kontrolle vorbeifahren. Abschließend sind wir bei Stute Warka (12 Jaher) zur Hufkorrektur. Der Besitzer hat sie vor kurzem auf dem Markt in Bodzentyn gekauft.
Animals' Angels kontrolliert 3 Transporter mit jungen Schweinen. Bei zweien haben die Tiere keinen Zugang zu Wasser, das Tränkesystem ist ausgeschaltet. Und das bei über 30°. Animals' Angels kümmert sich während der heißen Sommerzeit besonders um die Probleme bei Tiertransporten, die im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen stehen. Vor allem Schweine leiden sehr schnell unter Hitzestress.
ANIMALS’ ANGELS und ANDA folgen bei 33,5°C einem Geflügeltransport. Die Fahrt zum Schlachthaus muss für die Tiere die Hölle sein. Die Vögel werden in übereinander gestapelten Käfigen transportiert, die nicht einmal so hoch sind, dass die Tiere sich aufrichten können. Sie machen einen völlig apathischen Eindruck und einige sind bereits tot als sie am Schlachthof ankommen. ANIMALS’ ANGELS hatte bereits im letzten Jahr die Veterinärämter gebeten, bei derart hohen Temperaturen keine Tiertransporte abzufertigen, sondern sie zumindest auf die Nacht zu verlegen. Aber das Leiden der Tiere wird wieder einmal ignoriert. ANIMALS’ ANGELS und ANDA werden sich erneut beschweren.
ANIMALS’ ANGELS und ANDA kontrollieren die Entladung eines spanischen Langstreckentransports mit Schafen an einem Schlachthof in Cartagena in Südspanien. Die Außentemperaturen während dieses Transports lagen über 30°C. Um trotzdem möglichst viele Tiere unterbringen zu können, hat dieser Lkw sogar in den Radkästen zwischen den Achsen Tiere geladen. Celia hat den Transport im Radkasten nicht überlebt, Amelia liegt im Sterben, als die Schlachthofarbeiter sie aus dem Radkasten ziehen. Maria und Inma, die im Hauptteil des Transporters geladen gewesen waren, brechen auf der Rampe des Schlachthofes zusammen und nachdem Fußtritte sie nicht zum aufstehen veranlassen können, packen die Arbeiter sie am Fell und zerren sie in das Gebäude. Claudia, Valentina und Luna schaffen es nicht mehr auf eigenen Beinen den Lkw zu veranlassen, die Arbeiter zerren sie an einem Bein aus dem Fahrzeug. Der zuständige Amtstierarzt und der Schlachthausbetreiber, die bei diesem Vorfall nicht anwesend sind, drücken am nächsten Tag ihr „Bedauern“ aus, meinen allerdings es sei normal, dass bei den hohen Temperaturen während des Transports einige Tiere sterben. ANIMALS’ ANGELS und ANDA werden Anzeige gegen den Schlachthausbetreiber und gegen den Transporteur erstatten.
Das ANIMALS’ ANGELS Team erhält einen Anruf – eine Kuh habe sich ihr Horn abgerissen und blute nun stark. Wir fahren mit der Mobilen Klinik auf dem Hof vorbei, behandeln die offene Wunde und waschen den Kopf der Kuh. In Grabkow korrigieren wir die Klauen der Kühe Magda (13 Jahre), Bozena (2 Jahre) und Halinka (4 Jahre).
ANIMALS’ ANGELS fährt mit der Mobilen Klinik nach Mirocice zu Stute Mailna (1 Jahr). Es ist über 30°C heiß und die Bremsen stechen. Unser Team findet einen Platz im Schatten und korrigiert Mailnas Hufe. Außerdem tauschen wir ihre verrostete Gebisstange gegen eine neue aus. Anschließend machen wir eine Nachkontrolle bei Stute Amelia (siehe Bericht vom 7.07.10). Wir behandeln erneut die Wunde und freuen uns, dass Amelia schon wieder besser gehen kann.
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